Archiv für März 2010

Hintertuxer Gletscher – Österreichs Ganzjahresskigebiet

hintertuxer-gletscher.jpg

Das ganze Jahr über besteht am Hintertuxer Gletscher wegen der Höhenlage die Möglichkeit zum Skifahren, Snowboarden, Langlauf oder für sonstige Wintersportarten. Dieser Gletscher ist ebenso wie sein Nachbar, der Riepenkeeses, sehr gut für jeden Skisportfan mit Liften, Hotels und einer gut funktionierenden Infrastruktur ausgestattet. Diese Gegend der Tiroler Alpen eignet sich bestens für den ganzjährigen Wintersport – ausschließlich auf Naturschnee. Wegen der guten Schneebedingungen sind fast alle Pisten und Lifte durchgehend in Betrieb. Ein besonderes Erlebnis ist die 12 Kilometer lange Skiabfahrt in der „Schwarzen Pfanne“, welche bis nach Hintertux hinabführt. Das Skifahren kann man hier in einer der insgesamt 10 Ski- oder Snowboard-Schulen erlernen.

Um den Hintertuxer Gletscher für den Tourismus zu erschließen, wurden dort drei große Seilbahnen errichtet. Im Volksmund bezeichnet man diese Seilbahnen als „Gletscherbusse“. Gletscherbus 3 ist die weltweit höchste Seilbahn an zwei Stahlseilen. Die letzte dieser drei großen Seilbahnen wurde erst Ende 2008 in Betrieb genommen und wird Gletscherbus 1 genannt. Sie führt von der Talstation hinauf bis zur Sommerberg-Alm. An seiner tiefsten Stelle verzeichnet der Gletscher eine Eisdicke von bis zu 120 Metern. Seine Länge beträgt etwa 4 km, wobei diese durch die Bewegung von bis zu 40 Metern jährlich variieren kann. Aus diesem Grund müssen auch die Lifte sehr oft dieser Entwicklung angepasst werden, damit die Seilbahnmasten gerade stehenbleiben. Der Gletscher hat zudem ein Volumen von bis zu 190 Millionen Kubikmetern Eis.

Vor allem im Spätsommer ist der Gletscher bei Wanderfreunden sehr beliebt. Ein Naturdenkmal, die „Spannagelhöhle“, ist dabei ein recht bekanntes Wanderziel. Es handelt sich dabei um das größte Höhlensystem der Zentralalpen. Von hier aus hat man nicht nur eine traumhafte Aussicht über die Alpen und Tirol, sondern ein Rundgang durch das Höhlenlabyrinth ist ebenso ein Erlebnis. Die Höhlengänge erreichen eine Gesamtwegstrecke von bis zu 10 Kilometern. Die gesamte Gegend ist für das Bergwandern sehr gut geeignet. Zahlreiche Hüttenbetreiber bieten eine Ganzjahresbewirtung für Touristen an. Es gibt traumhafte Berg- und Wandertouren mit einer Gesamtlänge von insgesamt 68 Kilometern, welche an mächtigen Bergkulissen, tosenden Wasserfällen oder saftig grünen Wiesen vorbeiführen. Für alle Naturliebhaber und Wintersportfreunde wird ein Aufenthalt auf diesem Gletscher ein besonderes Erlebnis sein.

© yetishooter – Fotolia.com

Das KTM Fahrrad ist sehr bekannt

Die KTM Fahrrad GmbH stellt seit 1964 Fahrräder her. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Mattighofen, welches in Österreich liegt. In den Jahren von 1964 bis 1989 verkaufte der Fahrradhersteller rund eine Million Zweiräder. Zu Beginn hieß das Unternehmen KTM Motor-Fahzeugbau KG. Doch nachdem die Firma 1991 Konkurs anmeldete, wurde sie in vier Unternehmen geteilt.

Eines davon ist die KTM Fahrrad GmbH, welche sich auf die Herstellung von Zweirädern spezialisiert hat. Die Fahrräder werden von dem Unternehmen in vielen verschiedenen Varianten gefertigt. Es gibt unterschiedliche Modelle. Von Kinderfahrrädern über Damen- und Herrenräder bis hin zu Mountain-Bikes, Rennrädern, Crossbikes, Trekkingräder, Citybikes und E-Bikes. Die Herstellung des Fahrrades wurde durch hohe Investitionen in den Bereichen Forschung und Entwicklung stetig weiterentwickelt. Das Image des österreichischen Fahrradherstellers erhöhte sich im Zuge der voranschreitenden technologischen Entwicklung ebenfalls. 1994 wurde das erste Fahrrad mit Aluminium-Rahmen gefertigt, ehe nach den Weiterentwicklungen durch Forschung und technologischer Entwicklung 2005 das erste Zweirad mit Carbonrahmen die Fertigungshallen verließ. Durch das Carbon wurde das Fahrrad viel leichter, aber trotzdem auch robuster. Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. Ebenfalls im Jahr 2005 gewann der italienische Mountainbiker Yadar Zoli den Mountainbike-Weltcup auf einem KTM Fahrrad. Zwei Jahre später im Jahr 2007 gewann das Unternehmen das erste Mal den begehrten Eurobike-Design-Award und ein Jahr später, also 2008, konnte die weltweit anerkannte Auszeichnung erneut eingefahren werden. Die Fahrrad-Modelle Renegade und Lycan 1.0 brachten dem Unternehmen die Preise ein. Die Angebotspalette von KTM hält 150 unterschiedliche Modelle für die Kunden bereit.

Die Zweiräder werden heutzutage in über 30 Länder exportiert. Der Export macht bei dem Unternehmen rund 65 Prozent des Umsatzes aus. KTM Bikes bestechen durch einen fortschrittlichen technologischen Entwicklungsstand, hochwertige Fertigung, hohen Fahrkomfort und durch die Vielseitigkeit der unterschiedlichen Modelle. Das Fahrrad zählt zu den begehrtesten in der Branche, sowohl im Bereich des Leistungssports, wo viele Erfolge erzielt werden konnten, als auch für den Normalbürger, der von A nach B kommen möchte.