Archiv für Februar 2010
Unter Radfahrern genießt das Bianchi Trikot Weltruhm
Fahrradfahren ist eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen. Jahr für Jahr setzen sich Millionen von Menschen auf ihren Drahtesel, um ihre Runden zu drehen. Manche fahren damit zur Schule, andere nutzen ihr Velo für ihren Einkauf, wiederum andere rollen zum Biergarten oder ins Schwimmbad. Kurzum, das Fahrrad ist ein beliebtes Fortbewegungsmittel.
Und nicht wenige nutzen ihr Rad gar sportlich, das heißt, sie fahren nicht nur aus einem praktischen Grund damit, sondern vielmehr ist es ihr Hobby. Radrennfahren hat viele Anhänger, die Radsportvereine des Landes genießen einen hohen Stellenwert unter den Bürgern. Dank Jan Ullrich erlebte der Radrennsport Ende der 90er-Jahre eine wahre Renaissance. Der damals noch junge Sportler gewann überraschend das bekannteste Rennen der Welt, die Tour de France, und über Nacht galt Radfahren in Deutschland wieder als der Sport überhaupt. Um nicht nur gut mit dem Bike zu fahren, sondern auch, um gut auszusehen, gibt es spezielle Kleidung. Ganz besonders wichtig ist den Herstellern das Aussehen von Fahrradbekleidung. So genießen Trikots unter Radrennfahrern einen hohen Stellenwert. Besonders das Bianchi Trikot wird gerne getragen. Doch sie müssen nicht nur hübsch sein, sie sollten auch etwas können. Funktion steht hier ganz oben auf der Wunschliste der Radrennfahrer. Der italienische Fahrradhersteller Bianchi, mittlerweile in schwedischem Besitz, stellt nämlich nicht nur Fahrräder her. Seit vielen Jahren produziert das Unternehmen Trikots in verschiedenen Designs und in unterschiedlichen Qualitäten. Aber immer mit großer Sorgfalt hergestellt und produziert. Das Traditionsunternehmen nutzt dabei meist seine Hausfarbe, den Ton Celeste, eine Art helles Türkis. Die meisten Fahrradrahmen der Marke und die Trikots der Rennfahrer des Profiteams werden in dem besagten Farbton auf den Markt gebracht. Bianchi ist mittlerweile seit vielen Jahren einer der größten Sponsoren im Radrennsport, sogar Jan Ullrich fuhr auf einem Rad aus dem bekannten Haus. Seit den 90er-Jahren gehört nicht nur Straßenradsport zum Portfolio des Unternehmens, seit der Zeit unterstützt man auch Mountainbike-Wettbewerbe und sponsert viele Rennen.
Das Bianchi Trikot findet sich in gut sortierten Geschäften oder im Internet. Wer in den Auktionshäusern nach Bianchi-Trikots stöbert, der wird schnell fündig werden. Doch ob eines dabei ist, das so alt ist, wie die Marke selbst? Das wird schwer. Immerhin müsste es dann 120 Jahre auf dem Buckel haben.